Migrantenjugendliche zwischen Schule und Beruf: Individuelle by Can M. Aybek

Migrantenjugendliche zwischen Schule und Beruf: Individuelle by Can M. Aybek

By Can M. Aybek

Can M. Aybek untersucht in seiner Studie die gesellschaftspolitisch brisante Frage, welche Mechanismen dazu führen, dass junge Migranten beim Wettbewerb um Ausbildungsplätze gegenüber einheimischen Jugendlichen benachteiligt sind. Die Untersuchung basiert auf der Grundlage zweier empirischer Zugänge: zum einen einer Sonderauswertung der BIBB-Übergangsstudie und zum anderen einer auf Dokumentenanalyse und Experteninterviews beruhenden Rekonstruktion der Übergangspolitiken für Jugendliche mit Migrationshintergrund in den Metropolen München und Frankfurt.

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Tengrundlage: Design der Datenerhebung und Merkmale des Datcnsatzes 57 "gut" oder "sehr guf' ausfiel, erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit auf 64 Prozent. Und lebte die Person auch noch in einer Region mit einer Erwerbslosenquote unter 9 Prozent, stieg sie auf 71 Prozent. Bei den Bewerbern mit Migrationsbintergrund lag die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit fiir einen erfolgreichen Übergang in die duale Ausbildung bei 29 Prozent. Ein mittlerer bzw. höherer Schulabschluss verbesserte ihre Chancen um 5 Prozentpunkte auf insg.

5 30 " Sozial"crsichcrungspOichtigc Beschäftigte (Anzahl in Mio. ) Quc1k:: Daten del 8mB, der BundeAgCDtur fiir Arbeit; Krcwath et d. enmgspJlichtig Boschäftigton im ZoitverIauf (1992-2006) In Deutschland steht die Versorgung mitAusbildungsplätzen in engem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Konjunktur. Schwache Wachstumsraten fiihrcn nicht nur zu geringen Beschiftigungsraten, sondern auch zu eincm. Angebot an Ausbildungsp1ätzen im dualen Ausbildungssystem (vgl. auch Wemer 2(05). Die Abb. 4-1 :führt diesen Zusammenhang klar vor Augen.

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