Leben mit dem Krieg: Menschen, Gewalt und Geschäfte jenseits by Carolyn Nordstrom

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By Carolyn Nordstrom

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Wie sollte man denn auch inmitten des Gefechts unparteiische Untersuchungen anstellen? In der Zeit, als ich den Gewaltausbruch erlebte, der Tausende von Menschen das Leben kostete, hielten sich nur wenige an die Fakten, die meisten ergriffen Partei. Viele »offizielle« Versionen basierten auf einseitigen Interessen. Wer etwas über die Gewalt wissen wollte, wurde zumeist eingeflogen und führte ein paar Interviews, nachdem die Aggression abgeflaut und wieder relative Ruhe eingekehrt war. Es ist inzwischen ein Gemeinplatz, dass Menschen, die Aggression erlebt DINGE UNSICHTBAR MACHEN 45 haben (ob aktiv oder passiv), ihre Erzählungen im Nachhinein von der Gewalt »säubern«.

Also wurde ich in ein »Umerziehungslager« geschickt. Dieses Wort ist wirklich ein Witz. Es war eher ein Konzentrationslager. Händler: Chancen, ja? Du solltest jetzt besser vorsichtig sein, du und deine Chancen … Diese kleinen Dinger [Edelsteine], die du hier vertickst, werden dich wieder in die Scheiße reiten, wenn sie dich kriegen. Helfer: Was redest du da für einen Blödsinn? Aber egal, diese Offiziere sind jedenfalls die reine Gefahr. Dein Leben ist nichts wert, wenn sie in deine Richtung gucken.

Wir begannen auf ihn einzuschlagen. Dann stach ihn einer mit seinem Messer nieder. « In den Tagen und Wochen nach den Unruhen wurde mir bewusst, wie ungenau die Berichte waren über das, was passiert war. Die Jugendlichen, die Frauen, die Älteren und die Kinder verschwanden aus den Erzählungen und wurden ersetzt durch verschiedene Erklärungen, die sich auf erwachsene Männer konzentrierten. Die Regierung sprach unentwegt von der »unsichtbaren Hand«; die Intellektuellen kaprizierten sich auf »Männer mit Wählerlisten, die auf der Suche nach tamilischen Haushalten waren«; Regierungskritiker beklagten sich darüber, dass sich Teile der Armee und »private Söldnertruppen« von Regierungsmitgliedern beteiligt hätten.

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