Kultur als Unternehmen: Selbstmanagement und by Saskia Reither
By Saskia Reither
Der Ruf nach Selbstmanagementtechniken vonseiten der Kulturschaffenden (Künstler, Vermittler, Produzenten) wird meist in shape eines dringenden Bedürfnisses nach mehr Orientierung und Struktur in einem unübersichtlich und organisatorisch anspruchsvoll gewordenen Arbeitsfeld laut. Cultural Entrepreneurship ist derzeit ein äußerst gefragtes Modell und steht für einen zunehmend unternehmerischen - d.h. eigenverantwortlichen, schöpferischen, leistungsbezogenen, autonomen und „kreativen“ - Umgang mit der Arbeit im kulturellen Sektor. Saskia Reither untersucht die grundlegenden Veränderungen, welche der Kulturbetrieb erfährt, wenn die Arbeitsformen in Kulturprojekten und Kulturproduktionen als Unternehmen, unterstützt von einem individuellen Selbstoptimierungsprozess, aufgefasst werden. Sie geht außerdem der Frage nach, welche Rolle die künstlerische Produktion für die Entwicklung dieses Spannungsfeldes spielt.
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Dokumentenlogistik: Theorie und Praxis
Dokumentenlogistik ist ein oftmals unterschätzter Bereich unternehmerischer Abläufe im Dienstleistungsgewerbe: die Leistungsfähigkeit des again place of work ist nahezu unsichtbar, aber umso reichhaltiger. Es ist an der Zeit, diese brachliegenden Potenziale zu heben. Der rechtliche Rahmen dafür ist vorhanden, die technischen Möglichkeiten sind seit Jahren ausgereift.
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B. hat man sich doch weit weniger schnell in das Team eingefunden, als erwartet, oder: Die Kommunikation mit der Firmenleitung läuft weitaus unproblematischer, als gedacht. Innerhalb von zwei bis drei Jahren, so Drucker, lässt sich auf diese Weise herausfinden, wo Stärken oder Schwächen einer Person liegen. Die Konsequenzen für die weiteren Handlungsschritte beschreibt Drucker folgendermaßen: „First and foremost, concentrate on your strength. Put yourself where your strength can produce results.
Klopotek 2004) und wer früher noch den ,mauvaise goût‘ des Scharlatans hatte, ist heute verantwortungsbewusster (Kultur-) Arbeiter: Es ist beinahe eine Pflicht, in einem Projekt zu stecken oder doch zumindest schon das nächste im Kopf entworfen zu haben. Im Idealfall ist ein Projekt heute kein zu groß angelegtes Unterfangen, aus dem nichts werden kann. Dafür sorgen zahlreiche Handbücher und Anleitungen zum Projektmanagement, gleichnamige Studiengangsmodule und Professionalisierungsworkshops, aber auch Berater, Coaches und Trainer.
Projektarbeit ging organisationswissenschaftlich betrachtet aus der Gruppenarbeit der 1960er Jahre hervor, die vor dem allgemeinen Hintergrund der Humanisierung27 des Arbeitslebens zu sehen ist (vgl. ). Bereits hier zeigen sich Elemente des späteren Projektmanagements: Arbeitsabläufe werden zusammengefasst und einzelnen Mitarbeiter in Eigenverantwortung übertragen. Wie die Ergebnisse erzielt wurden, war zweitrangig. Die Beschäftigten sollten selbst Ideen entwickeln, wie sie zu der besten Lösung des Problems gelangten.



