Im Reich des weißen Todes by Valerian I. Albanow
By Valerian I. Albanow
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In Anbetracht seiner schwierigen Lage auf dem Schiff gab ich ihm die Erlaubnis. « Und weiter: »22. Januar (4. Februar). Horizont von dichtem Nebel verdeckt. Die Besatzung bat mich, in den Mannschaftsraum zu kommen. Als ich erschien, äußerten die Leute den Wunsch, nach dem Beispiel des Steuermanns ebenfalls Kajaks zu bauen; sie hätten Angst, einen dritten Winter in ungewisser 35 Lage auf dem Schiff zu verbringen, zumal die Proviantvorräte für diesen Winter kaum ausreichen würden. Anfangs versuchte ich ihnen ihr Vorhaben mit dem Hinweis auszureden, dass wir im kommenden Sommer unser Schiff, wenn es bis dahin nicht frei geworden sein sollte, mit Rettungsbooten verlassen könnten.
Eine Woche lang bewegten wir uns in der Küche nur in stark gebückter Haltung, beinahe auf allen vieren. Im März hatte sich am Vordersteven des Schiffes im Eise eine Wasserrinne gebildet, die sich bald auf zwei Faden erweiterte. In diesem Eisloch gingen die Probefahrten der Kajaks vonstatten, die über Erwarten günstig ausfielen. Die Kajaks erwiesen sich als geräumig und stabil genug. Gewiss, das Material war keineswegs erstklassig und nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten, wir hatten eben nehmen müssen, was uns gerade in die 44 Finger kam.
Da es an Bord keinen Nautical Almanac für das Jahr 1914 gab, hatten wir diese Auszüge einer englischen Fachzeitschrift entnommen, die ich zufällig zwischen einem Stapel alter, von dem früheren Schiffseigentümer mit übernommener Seekarten und Lotsenbücher entdeckt hatte. Aber vom Franz-Joseph-Land aus stand uns ja noch der Weg nach Spitzbergen bevor. Unsere Kenntnisse über dieses Land waren noch weit geringer. In der erwähnten englischen Fachzeitschrift entdeckten wir, ebenfalls ganz zufällig, zehn bis zwölf astronomische Punkte mit Längenund Breitengraden von Spitzbergen.



