Die Indianer, Bd.2: Mittel- und Südamerika GERMAN by Wolfgang Lindig, Mark Münzel

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Schärpe, Umhang, dazu Sandalen, Hut und Tragtasche. Viel schlichter und leichter ist die Tracht im warmen Tiefland. Die Frauen tragen über dem langen, unten oft hervorschauenden Unterrock den hier tunikaartig einfachen und langen Huipil, dazu ein Allzwecktuch und Pantoffeln, Die Kleidung ist einfarbig, meist weiß, nur an den Säumen mit Stickerei verziert. Der Mann trägt eine um die Hüfte geknotete Kniehose, die etwa wie eine lange Unterhose wirkt, dazu ein kurzärmeliges Unterhemd und Sandalen, sofern er noch nicht zur europäischen Tracht übergegangen ist.

Die Verwandtschaftsterminologie ist im Tiefland gelegentlich leicht klassifikatorisch, ganz stark aber ist sie dies bei den Lacandonen. Die Erweiterung der Familie um Großeltern und Enkel und der enge Zusammenhalt mehrerer solcher erweiterter Kernfamilien auf der Basis gemeinsamer Abstammung väterlicherseits, bekräftigt durch patrilokale Nachbarschaft unter der Autorität eines Patriarchen führt in Teilen des Hochlandes zur Bildung patrilinearer Lineages, die sich nach drei oder vier Generationen wieder in weitere ähnliche Lineages auflösen.

Einmal genutztes Land wird nur kurze Zeit brach liegengelassen, etwa solange, wie es vorher bestellt wurde. Wird es dann erneut in Nutzung genommen, ist die Vegetation meist noch nicht wieder genügend nachgewachsen, um erneutes Roden nötig zu machen. Echte Rodungsvor gänge werden dadurch sehr selten. Das Verhältnis zwischen genutztem Land und bracher Reserve beträgt nur etwa 1 : 2 oder 1 : 3. Das Barbecho-System wird meist mit anderen Methoden (im Maya-Hochland etwa der Düngung mehr oder weniger permanenter Felder in unmittelbarer Hausnähe mittels Haustier-Dünger) kombiniert.

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