Die Debatte um Studiengebühren: Die systematische by Norbert Krause

Die Debatte um Studiengebühren: Die systematische by Norbert Krause

By Norbert Krause

Norbert Krause zeichnet die Meinungsentwicklung, die zwischen 1993 und 2005 zu einer breiten Befürwortung von Studiengebühren geführt hat, mit Hilfe einer umfangreichen examine von Artikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung nach. Die Studie enthält Interviews mit den wichtigsten Protagonisten der Diskussion um Studiengebühren wie etwa der früheren Bildungsministerin Edelgard Bulmahn.

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1999. 57 Edelgard Bulmahn kündigt an, Studiengebühren möglicherweise per Gesetz zu verbieten, sollten sich die Ministerpräsidenten nicht einigen. 2001 entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Berlin, dass die in Baden-Württemberg erhobenen Langzeitstudiengebühren rechtmäßig sind. 07. an, Studiengebühren für das Erststudium „von normaler Dauer“ durch eine Novelle des Hochschulgesetzes zu verbieten. Sie wolle verhindern, dass „Langzeitstudiengebühren zum Einstieg für allgemeine Gebühren vom ersten Semester an werden“58.

Mehr als zwei Vorstellungen wurden hingegen nur sehr selten geäußert. Gerhards (1998), S. 49. , S. 197. 49 den folgenden Deutungsrahmen erhoben. Zwei Beispiele sollen jeweils die gegensätzlichen Idee-Elemente innerhalb des Rahmens illustrieren. o Studiengebühren als Frage der sozialen Gerechtigkeit Hier wurden Idee-Elemente codiert, die entweder die Nichterhebung oder die Erhebung von Studiengebühren als soziale Ungerechtigkeit benennen. “ o Studiengebühren als Frage des Wettbewerbs und des Marktes an den Hochschulen Durch Studiengebühren sollen mehr marktwirtschaftliche Elemente an den Hochschulen eingeführt werden.

Vgl. Weßler (1999), S. 265. 98 Um den Besonderheiten des Diskurses Rechnung zu tragen, wurde hierbei differenziert zwischen Befürwortung, bedingter Befürwortung, bedingter Ablehnung und Ablehnung. Es wäre zu erwarten gewesen, dass die Akteure zu diesen Regelungsmodellen auch Begründungen abgeben. In diesem Falle hätten die Begründungen gemeinsam mit den dazugehörigen Regelungsvorstellungen codiert werden können. ) sich in der Praxis als nicht tauglich [erwies]. “99 Daher wurden auch in der vorliegenden Untersuchung beide Äußerungselemente voneinander getrennt erhoben.

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