Dezentralisierung im Konzern: Eine Mehr-Ebenen-Analyse by Timo M. Käfer (auth.)

Dezentralisierung im Konzern: Eine Mehr-Ebenen-Analyse by Timo M. Käfer (auth.)

By Timo M. Käfer (auth.)

Konzerne bewegen sich im Laufe ihres Lebenszyklus im Spannungsfeld zwischen Zentralisation und Dezentralisation. Da Dezentralisierungsbemühungen zumeist die logische strategische Reaktion auf strukturelle Überkomplexität sind, stellt sich für das Konzernmanagement die Frage nach dem konkreten Ablauf solcher Restrukturierungsprozesse.

Ausgehend von einem integrativen Konzernverständnis, das erstmals die organisationstheoretischen Eigenheiten des Konzerns explizit berücksichtigt, identifiziert Timo M. Käfer konzernale Dezentralisierungspfade. Sein Mehr-Ebenen-Modell der Konzernorganisation (MEMKO) bietet dem für den Wandel verantwortlichen administration ein Werkzeug zur Bestimmung struktureller Ist- und Soll-Zustände. Mit Blick auf ein verbundweit anfallendes strategisches Restrukturierungsvorhaben zeigt der Autor einen zweistufigen Dezentralisierungsprozess auf, der konzernebenenspezifisch differierenden Entwicklungsdynamiken unterworfen ist. Neben der zeitlichen Abfolge ist vor allem die Lokalität des Wandels für die Implementierung eines strategischen und strukturellen matches zu berücksichtigen.

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8 Vgl. Grochla (1978), S. 37 ff. 9 Vgl. Schmidt (1993a), S. 156. 10 Vgl. Laux/Liermann (2005), S. 194 ff. 2 22 Kapitel 1: Konzernrestrukturierung im Wandel der Zeit Aufgrund der Komplexität erscheint es sinnvoll, Teilfragen zu definieren und diese von verschiedenen Entscheidungsträgern in einem dezentralen Entscheidungs- und Koordinationssystem mittels interpersoneller Koordination bearbeiten zu lassen. Sowohl aus der intra- als auch der interpersonellen Koordination ergibt sich die Frage eines angemessenen Delegationsgrades seitens der Zentralstelle.

Bleicher (1966), S. 33. Vgl. Beuermann (1992), Sp. 2613. Hiermit ist freilich noch nichts darüber ausgesagt, ob der momentan zu beobachtende Zustand dauerhafter oder temporärer Natur ist; vgl. Siggelkow/Levinthal (2003), S. 650 ff. Vgl. v. Bertalanffy (1972), S. 36. 1 Exakter formuliert läßt sich eine Verlagerung der Systemelemente zum Zentrum hin als Zentralisierung charakterisieren, jede Bewegung in die entgegengesetzte Richtung als Dezentralisierung. Dies jedoch verlangt einen fixierten Mittelpunkt.

3 Das Stabliniensystem gilt als Variante des Einliniensystems. Es gliedert die erforderlichen, zeitlich meist befristeten Spezialaufgaben horizontal aus der bestehenden Hierarchie aus und verlagert sie stattdessen „neben“ das bestehende Einliniensystem. Bei entsprechender Kompetenzausstattung sind fließende Übergänge zum Mehrliniensystem feststellbar; vgl. dazu ausführlich Macharzina/Wolf (2005), S. 484. 4 Vgl. Mellewigt (1995), S. ; Süss (1993), S. ; Schmidt (1993a), S. 153 ff. 5 Vgl. etwa Kubicek/Welter (1985), S.

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