Das Ingenieurwissen: Chemie by Bodo Plewinsky, Manfred Hennecke, Wilhelm Oppermann
By Bodo Plewinsky, Manfred Hennecke, Wilhelm Oppermann
Das Ingenieurwissen jetzt auch in Einzelbänden verfügbar.
Chemie enthält die für Ingenieure und Naturwissenschaftler wesentlichen Grundlagen in kompakter shape zum Nachschlagen bereit.
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Als Standardreaktionsentropie Δr S 0 wird die Reaktionsentropie unter Standardbedingungen (vgl. 5) bezeichnet. Bei konstantem Druck kann die Temperaturabhängigkeit der Reaktionsentropie durch folgende Beziehung beschrieben werden (vgl. auch (6-16): T2 Δr S (T 2 ) = Δr S (T 1 ) + νi Cmpi dT/T . 3 Die Freie Enthalpie und das chemische Potential (6-19) G ist eine extensive Zustandsgröße. Für das chemische Potential μB der Komponente B in einer Mischphase gilt folgende Definitionsgleichung: μB = (∂G/∂nB) p, T, n j .
Das chemische Potential ist eine intensive Zustandsgröße der Dimension Energie/Stoffmenge und kann somit auch eine Funktion des Ortes sein. Die Absolutwerte des chemischen Potentials können nicht ermittelt werden. Man kann jedoch Differenzen des chemischen Potentials zwischen dem interessierenden Zustand und μB = μ0Bp + RT ln {pB } , μB = μ0Bx (6-21) + RT ln xB . cB Konzentration, pB (Partial-)Druck, xB Stoffmengenanteil. Die beiden erstgenannten Beziehungen beschreiben auch die Konzentrations- bzw.
Allg. vernachlässigt werden. Beispiel: Der Ausdruck T2 Δr H 0 = 0 νi ΔB Hmi = −ΔB Hm0 (H2 C2 ) = −226,7 kJ/mol (vgl. ) – Berechnung der Reaktionsenthalpie für die Verbrennung von Acetylen unter Standardbedingungen (vgl. 1): HC ≡ CH(g) + 5/2 O2 (g) → H2 O(l) + 2 CO2 (g) νiCmpi dT T1 soll für die Gasreaktion N2 +3 H2 → 2 NH3 berechnet werden. Die Temperaturabhängigkeit der molaren Wärmekapazität kann durch folgende Potenzreihe beschrieben werden: Cmp = a0 + a1 T + a2 T 2 + . . , 6 Thermodynamik chemischer Reaktionen.



