Versicherungswesen: Zweiter Band: Besondere by Alfred Manes

Versicherungswesen: Zweiter Band: Besondere by Alfred Manes

By Alfred Manes

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Der Sprach- und Schriftverkehr der Wirtschaft

Dia nachstehende Darstellung der Sprachanwendung im Wirtschaftsverkehr will nicht in Wettbewerb treten mit den herkömmlichen Lehrbüchern des Handelsbriefwechsels, die alle denkbaren Geschäftsvorfälle in Musterbriefen zur Einübung und Nachahmung vorführen. Vielmehr setzt sie die Kenntnis der dem Sprachverkehr und Schriftwechsel des Wirtschaftslebens zugrunde liegenden Geschäftsvorgänge und ihrer betriebswirtschaftlichen Gesetze als bekannt voraus und baut ihre Lehrsätze auf dieser Grundlage auf.

Dokumentenlogistik: Theorie und Praxis

Dokumentenlogistik ist ein oftmals unterschätzter Bereich unternehmerischer Abläufe im Dienstleistungsgewerbe: die Leistungsfähigkeit des again place of work ist nahezu unsichtbar, aber umso reichhaltiger. Es ist an der Zeit, diese brachliegenden Potenziale zu heben. Der rechtliche Rahmen dafür ist vorhanden, die technischen Möglichkeiten sind seit Jahren ausgereift.

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Die Wichtigkeit der richtigen Berechnung dieser fiir jeden Lebensversicherungsbotrieb geht aus det' Hohe der Prămienreservon bei den deutschen Lebensversicherungsanstalten hervor. J ahre 1920 iiborschritten diese den Betrag von 7 Milliarden Mark. HeiBe Kărnpfe sind von den Mathematikern iiber die Methodo der Berechnung der Prărnienreserven gcfiihrt worden. Auch die J uristen und Volkswirte ha ben sich an den Debatten beteiligt. in heftiger Streit gekniipft. N aeh der irn allgemeinen iiblichen, der Net torn e t hode, wird mit jăhrlich gloichbleibenden N ettopriimien gerechnot, auf Grund deren die Riickstellungen in die Prărnienreserve erfolgon.

Konkurrenzzwist und andere Griinde lieBen koine Einigung zustande kommen. Das J ahr 1888, welohes die neue deutsohe \Vehrordnung brachte, warf den Verein vollends um, zumal die gr613te doutsohe Gegenseitigkeitsanstalt die Mitiibernahme des Kriegsrisikos in voller Hohe der Versioherungssumme und ohne irgendweloho Sondervergiitung fiir allo Versicherten erklarte, welohe infolgo dor allgemeinen W ehrpflicht oder als Nichtmitkampfer am Kriegsdienst teilnehmen miissen. " So heiBt es 1888 in einer Fachzeitung.

Lebensversicherung Dber allB eben angefiihrten Punkte : die Tatsachen, welchc fiir die Lebensdauer, fur den Eintritt der Sterblichkeit von Belang sind, und liber die Todesursachen selbst, besitzen wir in den meisten Kulturlandern mehr oder minder genaue Statistiken. Diese statistische Forschung hat das Ergebnis geliefert, daB fur einen grofieren Kreis von Menschen das Absterben in den verschiedenen Lebensaltern nach einer gewissen Regelmafiigkeit vor sich geht, die als Sterblichkcitsgesetz oder A b ster be ordn ung bezeichnet wird.

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