Prozeßrechensysteme ’91: Automatisierungs- und Leitsysteme by John A. Stankovic (auth.), G. Hommel (eds.)
By John A. Stankovic (auth.), G. Hommel (eds.)
Die Fachtagung Proze?rechensysteme '91 steht in der culture der Proze?rechnertagungen, die seit 1974 mit gro?em Erfolg in der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet wurden. Proze?rechensysteme sind heute verteilte Rechensysteme, welche durch Nachrichtenaustausch miteinander kommunizieren. Bei der Programmierung dieser Systeme hat guy es additionally mit nebenl?ufigen, verteilten und echtzeitabh?ngigen Programmsystemen zu tun, die je nach Anwendung zus?tzliche Eigenschaften, wie z.B. Fehlertoleranz und Sicherheit aufweisen m?ssen. Die Anwendung solcher Systeme bei der Automatisierung von Prozessen der Produktions-, Energie-, Verfahrens-, Umwelt-, Verkehrs- und Raumfahrttechnik steht im Mittelpunkt der Tagung. Sie steht unter dem Motto Automatisierungs- und Leitsysteme in den neunziger Jahren. Dabei werden folgende aktuelle Schwerpunktthemen behandelt: - Anforderungsdefinition, Projektierung und Konfiguration; - Architektur und Kommunikation; - Softwaretechnologien; - Anwendungen. Die Tagung ist ein discussion board zum Austausch von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen, Einsch?tzungen von zuk?nftigen developments und Erfordernissen sowie Erfahrungsberichten aus der Sicht der Anwender und Planer. Sie wendet sich an Betriebs- und Automatisierungsingenieure und Kommunikationsfachleute.
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B. Patente fOr die zugrunde liegende Erfindung, Urheberrecht fOr das Programm, Warenzeichen fOr den Programmnamen. Da ein dringender Bedarf nach einem wirksamen Schutz fOr Programme und Software besteht, hat man schon jeden erdenklichen Weg fOr den Rechtsschutz untersucht und teilweise auch in der Praxis erprobt, ganz abgesehen von mechanischen Schutzma~nahmen, die viele Hersteller in ihre Programme einbauen. Es wOrde zu weit fOhren, hier auch nur andeutungsweise aIle gesetzlichen Schutzmoglichkeiten zu behandeln.
Del' 37 Methodenkopf (Bezeichner und Parameterliste) kann dagegen offentlich sein. Die Entscheidung hieriiber trift"t, wer die Klasse definiert. Die objektorientierten Programmiersprachen stellen dann iiber ihre Compiler sicher, daB die Implementatoren anderer Systemkomponenten nur die sichtbaren Methoden benutzen. 1m ersten Beispiel von Fig. 1 stehen nach auBen zwei Methoden zur VerfUgung: die den Zustand des Objektes verandernde Operation stcllc_wcichc und die den Zustand nicht verandernde Abfrage der aktuellen Stellung.
2. Identifizieren des Methodenvorrats Nur durch den Aufruf von Methoden kommunizieren die Objekte miteinander. Del' Methodenvorrat, der ein Objekt charakterisiert, muB sich also aus dessen Kommunikation mil anderen Objekten ergeben. Eine genaue Analyse der Kommunikationsstruktur kann beispielsweise durch DatenfiuBdiagramme unterstiitzt werden 8 • Bei der Frage nach del' Zuordnung von Methoden zu Objekten sollte man an einen Werkvertrag denken: Der Auftraggeber erwartet, daB der Auftragnehmer eine bestimmte Leistung erbringt, iiberlaBt diesem abel' die Einzelheiten del' Ausfiihrung.



