Produktions- und Kostentheorie by Klaus-Peter Kistner (auth.)

Produktions- und Kostentheorie by Klaus-Peter Kistner (auth.)

By Klaus-Peter Kistner (auth.)

Das Lehrbuch gibt einen umfassenden Überblick über die betriebswirtschaftliche Produktions- und Kostentheorie: Zunächst werden die drei Grundansätze der Produktions- und Kostentheorie dargestellt; das sind die neoklassische Produktionstheorie, die lineare Aktivitätsanalyse sowie die auf technologischen Beziehungen beruhenden Ansätze, die Theorie der Engineering creation functionality und die Theorie der Anpassungsformen. Der zweite Teil des Buches ist Spezialproblemen der Produktions- und Kostentheorie gewidmet: Zunächst wird die Theorie komplexer Produktionsstrukturen behandelt, im Anschluß daran die Rolle der Betriebsmittel in der Produktionstheorie. Den Abschluß bildet die examine von Umweltwirkungen der Produktion. Die Darstellung bedient sich quantitativer Methoden, sie beschränkt sich jedoch auf diejenigen mathematischen Verfahren, die Studenten der Wirtschaftswissenschaften in ihrem Grundstudium vermittelt werden.

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Die Aktivitlitsanalyse geht bingegen von grundlegenden Annahmen fiber die technischen Produktionsbedingungen aus und leitet daraus Produktionsfunktionen her, die im wesentlichen die Eigenschaften der neoklassischen Produktionsfunktion besitzen. Die Aktivitlitsanalyse wurde von KOOPMANS [1951] konzipiert und von DEBREU [1959] in die mikrookonomische Gleichgewichtstheorie integriert. Die Beziehungen zur betriebswirtschaftlichen Produktionstheorie wurden insbesondere von DORFMAN/SAMUELSON/SOLOW [1958], BAUMOL [1977], BECKMANN [1955], ALBACH [1962a] und DAN0 [1966] aufgezeigt.

Unter der Voraussetzung, daB zumindest ein Tell der Produktionsfaktoren fix ist, werden insbesondere Bedingungen fur den giinstigsten Einsatz der fibrigen Faktoren und fur die optimale Ausbringungsmenge bestimmt. 1m Gegensatz dazu geht die langfristige Produktionstheorie davon aus, daB sich die Pro- duktionsmoglichkeiten bzw. die Produktionsfunktion im Zeitablauf verandern. h. h. die Entwicklung neuer Produktionsverfahren, die es ermoglichen, mit einer geringeren Einsatzmenge mindestens eines Produktionsfaktors die gleiche Ausbringungsmenge zu erreichen.

Aa~ < f-'; - 0 1=1 U; (***) Vergleicht man diesen Ausdruck mit den ersten beiden Gliedern von (*), so sieht man, daB sie sich lediglich in dem Term (1-k) bzw. (k-l) voneinander unterscheiden. Multipliziert man ( ***) mit (-1), dann sieht man, daB die beiden ersten Glieder von ( *) zusammen nicht-negativ sind. Aus der Konvexitat von ct> fur u i < e (i = 1, ... h. >O 1 J 2S Die neoldassische Produktionstheorie Multipliziert man diese Ungleichung mit J-- k 0 r nk -4 > 0 dann sieht man, daB auch das dritte Glied von ( *) positiv ist.

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