Organisation und Folgewirkung von Großveranstaltungen: by Annette Spellerberg, Hartmut H. Topp, Stephan Bogusch,
By Annette Spellerberg, Hartmut H. Topp, Stephan Bogusch, Christina West
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Ausgangssituation der WM-Städte Bei der Betrachtung der zwölf Austragungsorte der Fußball-WM fallen deutliche Unterschiede in Bezug auf die Markenentwicklung und die (internationale) Wahrnehmung der Städte auf (vgl. DZT 2006). Als unterstützende Indikatoren lassen sich die Übernachtungszahlen und der Anteil ausländischer Übernachtungen heranziehen (vgl. Tab. 1). Nach diesen Kriterien bewertet lassen sich die Städte in drei Gruppen einteilen: Touristische Profilierung und Markenentwicklung der Austragungsorte 1.
Das Grundproblem für die meisten Städte ist, dass die Schärfung der Stadtprofile im Sinne der Markenbildung nur durch Konzentration und Weglassung gelingt. Gerade in Städten mit einem umfassenden Stadtmarketingverständnis ist das Konzentrieren auf wenige Aussagen häufig ein sehr schwieriger und zuweilen ein unmöglicher Prozess. Gelingt die Profilierung und Positionierung, dann ist das Branding, die „Markierung“, der nächste Schritt der Markenbildung. Es soll der Stadt und ihrem Angebot ein einzigartiges, besucherrelevantes Image verleihen.
Düsseldorf Hamburg Marketing GmbH (2006): Die Marketingaktivitäten anlässlich der Fußball-WM 2006 in Hamburg. 2006] Hartmann, R. (2006): Die Stadt als Freizeit- und Erlebnisraum – Erlebnismarketing und –inszenierung im Städtetourismus. In: Schriften zu Tourismus und Freizeit, Bd. 5: „Postmoderne Freizeitstile und Freizeiträume“: 193-202. Berlin: Erich Schmidt Hartmann, R. (2007): New Generation Stadtmarketing. Empirische Befunde, Trends und Ansätze für die Forschung In: Schriften zu Tourismus und Freizeit, Band x: „Tourismus und Wissenschaft – Chancen für den Standort Deutschland“.



