Modulationsverfahren: Grundlagen analoger und digitaler by Jens Johann

Modulationsverfahren: Grundlagen analoger und digitaler by Jens Johann

By Jens Johann

Das Buch gibt dem Leser einen ]berblick }ber die g{ngigen analogen und digitalen Modulationsverfahren. Nach einer Einf}hrung in die zur mathematischen Beschreibung dieser Verfahren notwendigen Ausdr}cke und Zusammenh{nge und der Behandlung der Darstellung von Zufallssignalen werden Modulationsverfahren mit analogem und digitalem Tr{gersignal beschrieben. In jedem Kapitel wird zun{chst das entsprechende Verfahren vorgestellt, es werden M|glichkeiten zur Demodulation aufgezeigt, und anschlie~end untersucht. Das Buch schlie~t mit einer Darstellung wichtiger Ergebnisse aus der Informationstheorie, die einen Vergleich der verschiedenen ]bertragungsverfahren mit dem Verhalten eines idealen platforms erlauben.

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Da die Erwartungswertbildung durch eine Integration liber die Zeit erfolgt, spricht man auch von einer Mittelwertbildung. 28) 4 Das Zufallssignal 42 und stellt den Gleichanteil des Signals dar. Fiir den quadratischen Zeitmittelwert gilt f 1: 2 X2(k, t) = Tlim -r1 ..... 29) . -f Er entspricht der Gesamtleistung des Signals (vgl. Gl. 31)). Die zeitliche Autokorrelationsfunktion ist definiert als R(T) = X(k, t)· X(k, t Durch die Substitution t , + T) = Tlim -r1 ..... oo f f X(k, t). 30) -f + T = i entsteht aus dieser Gleichung , X(k, t - T)· X(k, t) 1 = Tlim -r .....

Somit erhiilt man aus G1. ngig und kann deswegen vor das Integral gezogen werden, so daB sich der lineare Erwartungswert des Ausgangsprozesses ergibt zu J 00 E{Y} = E{X} . h(t - r) dr = E{X}· H(O) . 63) -00 Der lineare Erwartungswert eines stationaren Prozesses wird demzufolge wie der Gleichanteil eines determinierten Signals iibertragen. 64) J 00 Rxy(r) = E{X(t) J = J h(u)·X(t+r-undu -00 00 = h(u)· E{X(t) . 65) und entspricht der Faltung der Autokorrelationsfunktion des Eingangsprozesses mit der Impulsantwort.

Die Impulsantwort setzt sich aus der eines verzerrungsfreien Systems zusammen, von der Vorechos subtrahiert und zu der Nachechos addiert werden. Eine andere Vorgehensweise zur naherungsweisen Bestimmung der Impulsantwort eines Kanals mit nichtlinearer Phase laBt sich durchfiihren, wenn der Betrag der Ubertragungsfunktion konstant ist, aber die Phase einen nichtlinearen Verlauf aufweist. Man teilt dazu die Frequenzachse der Ubertragungsfunktion in nichtuberlappende Intervalle der Bandbreite ~Wi ein und setzt somit die Ubertragungsfunktion aus Bandpassen zusammen, deren Phasenverlauf allerdings nocht nichtlinear ist.

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