Informatik: Eine einführende Übersicht Zweiter Teil by Dr. rer. nat. Dr ès sc. h. c. Friedrich L. Bauer, Dr. rer.

Informatik: Eine einführende Übersicht Zweiter Teil by Dr. rer. nat. Dr ès sc. h. c. Friedrich L. Bauer, Dr. rer.

By Dr. rer. nat. Dr ès sc. h. c. Friedrich L. Bauer, Dr. rer. nat. Gerhard Goos (auth.)

Inhalts}bersicht: Vorbemerkung. - Blockstruktur und Dynamische Speicherverteilung. - Hintergrundspeicher und Verkehr mit der Aussenwelt, Datenstrukturen, Speicherorganisation. - Formale Sprachen. - Syntaktische und semantische Definition algorithmischer Sprachen. - Anhang C: Korrespondenzen und Funktionen. - Anhang D: Datenendger{te. - Anhang E: Zur Geschichte der Informatik. - Erg{nzende Literatur. - Namen- und Sachverzeichnis. - Syntaxdiagramme f}r die in diesem Buchverwendete ALGOL sixty eight- und PASCAL-Notation.

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Hier wurden wir im allgemeinen zu unendlich vielen Blocken gefUhrt werden. Obschon wir uns in diesem Kapitel vornehmlich mit Prozeduren beschaftigen, gilt cum grana salis entsprechendes stets auch fUr Rechenvorschriften. Da auch fUr die formalen Parameter einer Prozedur Speicher zugeteilt werden mu13, wird es notwendig sein, Prozeduren in die Blockstruktur einzubeziehen. Dazu kann man fUr jede Prozedur genau einen Block vorsehen, mit folgender Ma13gabe: a. Eine Prozedurvereinbarung wird als Block an der Stelle der Aufschreibung aufgefa13t - dieser Block umfaBt den Rumpf der Prozedur und enthalt insbesondere die Vereinbarungen fUr die formalen Parameter.

Schreibkopf und Beginn der Nachricht im Augenblick des Auftretens des Ubertragungswunsches. Dieser von der Winkelstellung abhangige Anteil der Zugriffsverzogerung heiBt auch Latenzzeit; er ist im Mittel gleich der halben Umdrehungszeit. Bei Plattenspeichern kommt die meist wesentlich groBere Zeit fUr eventuelle Stellungsiinderungen des Kamms hinzu. Plattenspeicher enthalten entweder fest installierte oder auswechselbare Plattentiirme (Festplattenspeicher, Wechselplattenspeicher), erstere mit meist wesentlich groBerem Fassungsvermogen.

Von den Geraten mit rotierendem Zugriff sind Trommeln hiiufig durch technische Einrichtungen adressierbar, andernfalls und im Regelfall bei Magnetplattenspeichern gelten die funktionellen Charakteristika von Biichern. Dabei erfordert die Operation open bedeutend weniger Zeitaufwand als bei Bandern - maximal eine Umdrehung. Zurucksetzen urn einen Block fehlt selbstverstandlich. Die vorstehend besprochenen Grundoperationen mit Geheften ("files") und Biichern, sowie die sich anschlieBenden Grundprozeduren fUr Bander und Scheiben, sind fUr das Arbeiten mit den wichtigsten Hintergrundspeichern von fundamentaler Bedeutung.

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