Geoinformatik: in Theorie und Praxis by Norbert de Lange (auth.)
By Norbert de Lange (auth.)
Das Buch versteht sich als breit angelegte, methodische Einführung in die Geoinformatik. Behandelt werden zehn zentrale Gebiete:
- Ansatz und Aufgaben von Geoinformatik und Informatik
- Grundbegriffe und allgemeine Grundlagen der Informationsverarbeitung
- Grundlagen aus der Informatik
- räumliche Objekte und Bezugssysteme
- digitale räumliche Daten: Datengewinnung, Geobasisdaten und VGI
- criteria und Interoperabilität von Geodaten
- Visualisierung raumbezogener Informationen
- Datenorganisation und Datenbanksysteme
- Geoinformationssysteme
- Fernerkundung und Digitale Bildverarbeitung.
Entstanden ist ein umfassendes Handbuch für Studium und Praxis, das die Inhalte der Geoinformatik anwendungsbezogen zusammenführt und das darüber hinaus vielfältige Hintergrundinformationen liefert. Norbert de Lange hat die vorliegende dritte Auflage aktualisiert und wesentlich erweitert. Neu hinzugekommen ist ein Kapitel, das sich mit criteria zur Modellierung von Geodaten, mit Webservices und mit dem Aufbau von Geodateninfrastrukturen beschäftigt.
Dieses Buch präsentiert noch immer die einzige integrierte Darstellung der Geoinformatik in deutscher Sprache.
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B. fiir bestimmte Prozessoren erstellte Programme nicht auf anderen Prozessoren einsatzfähig. Das in die Maschinensprache übersetzte Programm wird vom Prozessor umgesetzt und ausgeführt. 1 Darstellung von Informationen in Computersystemen durch Bitfolgen Digitale Welt, Dlgltallslerung Die automatisierte Verarbeitung von Informationen in einem Computersystem setzt voraus, dass die reale Welt vollständig in die digitale Welt abgebildet wird. Sämtliche Informationen müssen durch digitale Daten dargestellt werden, die sich letztlich nur aus zwei diskreten und klar zu trennenden Signalen (0 und 1) zusammensetzen.
H. blauen, roten und grünen Lichts. Grundlage ist hierbei die Zusammensetzung des sichtbaren Lichts aus drei unterschiedlichen Wellenlängenbereichen des elektromagnetischen Spektrums (vgl. Kap. 7). Ein Scanner mit einer Geräteauflösung von 600 dpi (dots per inch, etwa 240 Punkte pro Zentimeter) benötigt bei einer Breite von einer DIN-A4 Seite knapp 5000 Sensoren. Hierdurch wird eine Rasterung der Vorlage erreicht. Ähnlich einem Büroscanner ist das Arbeitsprinzip von flugzeug- oder satellitengestützten Scannersystemen.
Allgemein gilt: Es gibt genau 2n mögliche Bitfolgen der Länge n. Mit 5 Bit, die 2' ~ 32 Möglichkeiten präsentieren, können bereits die 26 Buchstaben des Alphabets ohne Umlaute und ohne Unterscheidung von Groß- und Kleinschreibung dargestellt werden. h. B. ,,+", ,,<", Zahlzeichen wie,,1" oder kleine und große Buchstaben, benötigt, so dass in einem Computer 7 oder 8 Bit zur Kodierung von Textzeichen benutzt werden. Allerdings ist es eine Speicherverschwendung, eine Zahl wie 123456 dadurch darzustellen, dass für jedes Zahlzeichen 7 oder 8 Bit verwendet werden.



