Atlas Klinische Neuroradiologie: Wirbelsäule und Spinalkanal by Martin Wiesmann, Jennifer Linn, Hartmut Brückmann
By Martin Wiesmann, Jennifer Linn, Hartmut Brückmann
Sicherheit für die Befundung von neuroradiologischen Aufnahmen des Rückenmarks und der Wirbelsäule!
Das Buch gibt zunächst im großen Anatomiekapitel eine hervorragende Übersicht zur klinischen Anatomie der Wirbelsäule und des Rückenmarks, mit vielen exzellenten, neu angefertigten Zeichnungen. Die nachfolgenden Kapitel beschreiben detailliert und mit über 1.000 Abbildungen sowohl gängige als auch seltene Pathologien.
Krankheitsbilder aus allen Bereichen:
- Tumoren und Zysten
- Verletzungen, Entzündungen und Fehlbildungen
- Degenerative, vaskuläre und metabolische Erkrankungen
An die Bedürfnisse des befundenden Arztes angepasst:
- detaillierte Beschreibung der Morphologie anhand verschiedener Modalitäten und Sequenzen;
- hervorragende Bildqualität der Referenzabbildungen;
- moderne Schnittbilddiagnostik und konventionelles Röntgen
- stichwortartiger textual content zur schnellen Informationsaufnahme;
- ausführliche Berücksichtigung der Differenzialdiagnosen.
Zum schnellen Nachschlagen aber auch zum vertiefenden Nachlesen geeignet, excellent auch zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung.
Die ideale Ergänzung zum ersten Band "Atlas Klinische Neuroradiologie des Gehirns" bildet der „Atlas Klinische Neuroradiologie - Wirbelsäule und Spinalkanal“.
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Nur in sehr jungen Jahren gibt es eine scheinbar klare Grenze zwischen Anulus fibrosus und Nucleus pulposus. Später entsteht ein allmählicher Übergang zwischen außen gelegenen, sehr harten kollagenen Fasern und faserigem Knorpel, der auch den Nucleus pulposus durchsetzt. Lebensjahr enthält der Anulus fibrosus noch Blutgefäße. Danach werden die Bandscheiben avaskulär und ihr Stoffwechsel erfolgt ausschließlich durch Diffusion. Auch größere Moleküle wie MRT-Kontrastmittel gelangen durch Diffusion in die Bandscheiben.
Begleitet werden die Nervenwurzeln bzw. der Spinalnerv von den entsprechenden neuroforaminalen Venen und Arterien (a und b Pfeile) anterolateral sind dann in somatotopischer Reihenfolge beidseits die lumbalen Nervenwurzeln angeordnet. Die lumbalen Nervenwurzeln verlassen den Spinalkanal in einem Winkel von etwa 45° nach anterolateral und unten. Zur Darstellung der Nervenwurzeln eignet sich neben der axialen Untersuchungsebene in der LWS besonders gut die sagittale. Auf T1-gewichteten Aufnahmen sind Nervenwurzeln und Gefäße als signalarme Strukturen gut vom signalreichen Fettge- webe in den Foramina intervertebralia abgrenzbar (s.
Die Nervenwurzeln sind hier nach dem darüberliegenden Wirbelkörper benannt, beispielsweise verläuft die Wurzel L4 durch das Foramen zwischen LWK 4 und LWK 5. Von Mensch zu Mensch variabel gibt es schließlich 1–3 coccygeale Spinalnerven (Co1–3). Im Bereich der HWS verlaufen die Spinalnerven in axialer Ansicht in einem Winkel von etwa 45° vom Rückenmark nach anterolateral (. Abb. 2). In sagittaler Ansicht verlaufen sie dagegen nahezu horizontal vom Rückenmark zu den Foramina intervertebralia (. Abb.



