Arztrecht: Praxishandbuch für Mediziner by Hans-Peter Ries, Karl-Heinz Schnieder, Björn Papendorf, Ralf

Arztrecht: Praxishandbuch für Mediziner by Hans-Peter Ries, Karl-Heinz Schnieder, Björn Papendorf, Ralf

By Hans-Peter Ries, Karl-Heinz Schnieder, Björn Papendorf, Ralf Großbölting, Sebastian Berg

Jeder niedergelassene Arzt wird im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit tagtäglich mit Fragestellungen konfrontiert, die nicht Gegenstand seiner medizinischen Ausbildung waren. Diese Frage- und Problemstellungen wirken sich oftmals in erheblichem Maße aus - sei es persönlich im Verhältnis zum Patienten, finanziell im Verhältnis zu den Körperschaften oder hinsichtlich der beruflichen Perspektive.

Ein Arzt ist immer weniger allein Mediziner, sondern auch selbständiger Unternehmer, der die sich wandelnden Bedürfnisse der Patienten ebenso zu beachten hat, wie die sich everlasting verändernde Rechtslage.

Dieses Buch soll dem Arzt ein übersichtlicher und verständlicher Ratgeber sein - ein Wegweiser durch die rechtlichen Labyrinthe.

Einen Schwerpunkt des Buchs bildet dabei der Bereich des Vertragsarztrechts mit seinen vielfältigen Problemen. Nachdem die Vorauflage insbesondere das zum 01.01.2007 in Kraft getretene Vertragsarztrechtsänderungsgesetz (VÄndG) und das Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) zu berücksichtigen hatte, sind in diese Auflage alle Änderungen durch das Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG), das GKV-Finanzierungsgesetz (GKV-FinG 2011) und das Versorgungsstrukturgesetz 2012 eingeflossen.

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Der Sprach- und Schriftverkehr der Wirtschaft

Dia nachstehende Darstellung der Sprachanwendung im Wirtschaftsverkehr will nicht in Wettbewerb treten mit den herkömmlichen Lehrbüchern des Handelsbriefwechsels, die alle denkbaren Geschäftsvorfälle in Musterbriefen zur Einübung und Nachahmung vorführen. Vielmehr setzt sie die Kenntnis der dem Sprachverkehr und Schriftwechsel des Wirtschaftslebens zugrunde liegenden Geschäftsvorgänge und ihrer betriebswirtschaftlichen Gesetze als bekannt voraus und baut ihre Lehrsätze auf dieser Grundlage auf.

Dokumentenlogistik: Theorie und Praxis

Dokumentenlogistik ist ein oftmals unterschätzter Bereich unternehmerischer Abläufe im Dienstleistungsgewerbe: die Leistungsfähigkeit des again workplace ist nahezu unsichtbar, aber umso reichhaltiger. Es ist an der Zeit, diese brachliegenden Potenziale zu heben. Der rechtliche Rahmen dafür ist vorhanden, die technischen Möglichkeiten sind seit Jahren ausgereift.

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R. auf zwei Jahre) begrenzt. Im Wesentlichen ähnelt der Status des Ermächtigten jedoch dem des Vertragsarztes. Insbesondere unterliegen auch Ermächtigte der Disziplinargewalt der KV. Jeder Ermächtigung geht eine Bedarfsprüfung voraus. Ein Bedarfsfall ist gegeben, wenn eine Unterversorgung der Bevölkerung droht oder wenn die Ermächtigung erforderlich ist, um einen begrenzten Personenkreis (z. B. Rehabilitanden) zu versorgen. Sind die Voraussetzungen für eine Ermächtigung erfüllt, so besteht ein Rechtsanspruch auf ihre Erteilung.

Bisher entsprechen die Planungsbereiche den Stadtund Landkreisen. Im Versorgungsstrukturgesetz ist bestimmt, dass der Gemeinsame Bundesausschuss neue Planungsbereiche erarbeitet, deren Ausgestaltung sich an den Anforderungen für eine flächendeckende Versorgung orientiert. Dabei können die Bereiche für hausärztliche, fachärztliche und spezialisierte fachärztliche Versorgung unterschiedlich ausgestaltet werden. Bei der Anpassung der Verhältniszahlen muss der Gemeinsame Bundesausschuss die demografische Entwicklung der jeweiligen Region berücksichtigen (Demografiefaktor).

Daher hat der Arzt den Versicherten vor Inanspruchnahme der Leistung darüber zu informieren, dass Kosten, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden, von ihm zu tragen sind. Die Versicherten sind an ihre Wahl der Kostenerstattung mindestens drei Monate gebunden. Hat sich der Patient für die Kostenerstattung entschieden, besteht der ärztliche Vergütungsanspruch direkt gegenüber dem Patienten. Die Abrechnung ärztlicher Leistungen als privatärztliche Leistungen bei GKVPatienten ist auch dann gestattet, wenn der Versicherte die Versicherungskarte nicht vorlegt und sie nicht innerhalb der gesetzlich geregelten Frist nachreicht (§ 18 Abs.

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