Vom Keim zum Kristall - Über die Partikelbildung bei der by Martin Kucher

Vom Keim zum Kristall - Über die Partikelbildung bei der by Martin Kucher

By Martin Kucher

Die Feststofferzeugung mit Hilfe von Fällungsprozessen kommt in der chemischen Industrie schon seit Jahrhunderten zum Einsatz. Die grundlegenden Vorgänge während einer Fällung sind aber bis heute noch wenig verstanden. Zur gezielten Einstellung diverser Produktparameter ist für den Anwender die Kenntnis der ablaufenden physikalisch-chemischen Vorgänge bei der Partikelbildung unabdingbar. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Hinweise zu geben, wie Partikelbildungsprozesse beeinflusst werden können.

Show description

Read Online or Download Vom Keim zum Kristall - Über die Partikelbildung bei der Fällung schwerlöslicher Feststoffe PDF

Best german books

Was ist Alter (n)?: Neue Antworten auf eine scheinbar einfache Frage

Herausragende Experten aus allen relevanten Fachrichtungen haben für dieses Buch den neuesten Wissensstand zum Thema Alter(n) zusammengetragen. Geboten werden grundlegende und breit gefächerte Erkenntnisse aus den einschlägigen Natur- und Geisteswissenschaften. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen die verschiedenen Aspekte des Alters und des Alterns, deren Grundlagen und Folgen sowie Ausblicke auf die Zukunft.

Rom und Romanismus im griechisch-romischen Osten. Mit besonderer Berucksichtigung der Sprache. Bis auf die Zeit Hadrians

This ebook used to be initially released sooner than 1923, and represents a replica of a huge ancient paintings, protecting an identical structure because the unique paintings. whereas a few publishers have opted to practice OCR (optical personality popularity) expertise to the method, we think this results in sub-optimal effects (frequent typographical error, unusual characters and complicated formatting) and doesn't effectively shield the old personality of the unique artifact.

Extra resources for Vom Keim zum Kristall - Über die Partikelbildung bei der Fällung schwerlöslicher Feststoffe

Sample text

Der Stoßfaktor s und 3. der Zeldovichfaktor Z als Ungleichgewichtfaktor. 22 ) beschrieben werden (Lacmann (1972)), wobei n0 die Konzentration an Monomeren darstellt. Der Zeldovichfaktor berücksichtigt, dass die Cluster die gerade die kritische Größe erreicht haben aus der Verteilung der unterkritischen Cluster verschwinden, so dass sich die individuellen Größenklassen der Cluster in einem dynamischen Gleichgewicht befinden (Becker und Döring (1935), Zeldovich (1942) in Osterik et al. 23 ) 10 Grundlagen und Stand des Wissens Der Stoßfaktor s kann entweder über die Häufigkeit mit der Monomerbausteine auf ein Oberflächenelement eines Keims auftreffen (Nielsen (1964), Kind und Mersmann (1983), Kind (1989)) oder auf Basis der Kollisionsrate von Cluster und Elementareinheiten (Heyer (2000)) modelliert werden.

37 ) Ein kritischer Keim, der sich auf einer Fremdoberfläche befindet, kann zum einen von Molekülen bzw. Ionen aus dem Volumen (rechter Term der Summe in eckigen Klammern), zum anderen von bereits an der Oberfläche adsorbierten Molekülen/Ionen mit dem Oberflächendiffusionskoeffizienten DOF und der Adsorptionskonstanten Kad (linker Term der Summe in eckigen Klammern) getroffen und so überkritisch werden. Ein kritischer Keim wird dabei als Kugelabschnitt mit dem Durchmesser Lkrit und einem Randwinkel Θ zwischen Keim und Fremdoberfläche angenommen.

Neben der noch nicht geklärten Existenz und Struktur eines zu Beginn der Fällung gebildeten Zwischenzustandes ist auch über die Beeinflussung der Korngröße- und form durch die vorherrschenden Fällungsbedingungen wenig bekannt. 3 Strontiumsulfat Strontiumsulfat (SrSO4), mit dem kristallografischen Namen Coelestin, ist wie Bariumsulfat ein schwerlösliches, zweiwertiges Sulfat mit einem orthorhombischen Kristallsystem. Für das Löslichkeitsprodukt KLP von SrSO4 bei 25 °C finden sich in der Literatur Werte zwischen 2,15·10-7 und 3,16·10-7 mol²/l² (Felmy et al.

Download PDF sample

Rated 4.13 of 5 – based on 49 votes
Comments are closed.