Welt im Wandel: Grundstruktur globaler Mensch- Umwelt- by Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung

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By Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung

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Was ist Alter (n)?: Neue Antworten auf eine scheinbar einfache Frage

Herausragende Experten aus allen relevanten Fachrichtungen haben für dieses Buch den neuesten Wissensstand zum Thema Alter(n) zusammengetragen. Geboten werden grundlegende und breit gefächerte Erkenntnisse aus den einschlägigen Natur- und Geisteswissenschaften. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen die verschiedenen Aspekte des Alters und des Alterns, deren Grundlagen und Folgen sowie Ausblicke auf die Zukunft.

Rom und Romanismus im griechisch-romischen Osten. Mit besonderer Berucksichtigung der Sprache. Bis auf die Zeit Hadrians

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Dabei kommt es beim troposphärischen wie auch beim stratosphärischen Ozon sehr genau auf die horizontale und vertikale Struktur der Änderungen an (Schwarzkopf und Ramaswamy, 1993). Anthroposphäre Neben positiven Auswirkungen der UV-Strahlung auf den Menschen, wie z. B. Vitamin-D-Bildung, verbessertem Sauerstofftransport im Blut oder günstigen Auswirkungen auf die Psyche (Blumthaler und Ambach, 1990), sind eine Reihe gesundheitlicher Risiken bekannt. Als akute Reaktionen sind Erythem (Sonnenbrand) und Keratitis (Schneeblindheit) zu nennen, als Reaktionen mit langer Latenzzeit verschiedene Formen des Hautkrebses und der Kataraktbildung (Grauer Star).

Besonders gefährdet erscheinen Böden in den Tropen und Subtropen, da diese eine im allgemeinen deutlich geringere Toleranz gegenüber Veränderungen im Vergleich zu Böden der mittleren Breiten aufweisen. ● Dem Düngungseffekt für Nutzpflanzen stehen Schädigungen durch phytotoxische Stoffe gegenüber. Eine Bewertung dieser verschiedenen Einflüsse ist noch nicht abschließend möglich. Ähnliches gilt für die forstwirtschaftlich genutzten Wälder der gemäßigten Breiten. ● Der gezielte Einsatz von Chemikalien, vor allem Pestiziden, bei Nutzpflanzen ist von unerwünschten Nebenwirkungen begleitet: Die zunehmende Verbreitung von Pestiziden am Einsatzort und weltweit über den atmosphärischen Pfad führt dazu, daß Schädlinge zunehmend Resistenzen entwickeln.

Das OH-Radikal dazu bei. 1), könnte dies im Winter zu einer Verstärkung der Polarwirbel, zu einer Zunahme der „Polaren Stratosphärischen Wolken“ und zu einem verstärkten Abbau des Ozons auch in der Arktis führen. Das mittlere Chlor-Mischungsverhältnis in der Stratosphäre, das ganz überwiegend durch anthro- Atmosphäre 21 pogene Emissionen von FCKW bestimmt ist, hat bei Zuwachsraten von etwa 4 % pro Jahr heute 3,3 bis 3,5 ppbv erreicht (WMO, 1992; Enquete-Kommission, 1992). Es wird auch nach der zweiten Verschärfung des Montrealer Protokolls in Kopenhagen (November 1992) noch auf 4,1 ppbv ansteigen, bevor es voraussichtlich Anfang des nächsten Jahrhunderts zu sinken beginnt (Abbildung 3).

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