Stöchiometrie: Eine Einführung mit Beispielen und by Uwe Hillebrand
By Uwe Hillebrand
Die Stöchiometrie handelt von den Mengenverhältnissen bei einer chemischen Reaktion und ermöglicht die quantitative Berechnung der umgesetzten Massen oder Volumina der Reaktionspartner. Fester Bestandteil jedes Studiums der Chemie, des Chemieingenieurs sowie weiterer Fachrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen sind die stöchiometrischen Rechenübungen. Die einzelnen Kapitel dieses Buches sind systematisch aufeinander aufgebaut. Es werden neben der Sprache der Stöchiometrie die mathematischen Grundlagen für die praktische Durchführung der notwendigen stöchiometrischen Berechnungen vermittelt. Des Weiteren wird die atomare Struktur der Materie beschrieben, deren Konsequenz dann die Stoffmenge und die Stoffmengenrelation sind. Auf dieser foundation werden anschließend die verschiedenen Lehrgebiete der Stöchiometrie ausführlich erläutert. Ein wesentliches, didaktisches Ziel dieses Buches liegt darin, dass anhand von übersichtlich gestalteten Beispielen der behandelte Zusammenhang vom Leser verstanden werden kann.
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In diesem Zusammenhang spricht man von den unvermeidbaren zufälligen Fehlern und versteht darunter Schwankungen der Waage, Schwankungen des Analysengerätes, Ablesefehler, Dosierfehler und weitere Fehlerursachen. Diese zum Teil geringen Ungenauigkeiten bilden in der Summe den zufälligen Gesamtfehler, wodurch jedes Analysenergebnis prinzipiell fehlerbehaftet wird. Die zufälligen Fehler beeinflussen die Präzision eines Analysenergebnisses. Je größer dabei der sich ergebende zufällige Gesamtfehler ist, desto unpräziser ist das Analysenergebnis und umgekehrt.
Man spricht in diesem Zusammenhang von Elementverbindungen, der Begriff der Verbindung wird in Kap. 2 erklärt. Die Atome werden außer durch ihren Namen auch durch ihre Elementsymbole gekennzeichnet, sie sind in Tabelle A 2 im Anhang aufgeführt. So steht etwa das Symbol Fe für das Element Eisen oder das Symbol H für das Element Wasserstoff. 2 Molekularformel Eine chemische Verbindung ist aus vielen gleichartigen Molekülen aufgebaut. Ein Molekül besteht seinerseits aus einer bestimmten Anzahl von 30 3 Stöchiometrische Grundbegriffe Atomen der an der Verbindung beteiligten Elemente, die durch die Kräfte der chemischen Bindung miteinander verbunden sind.
B. bei der wiederholten Titration einer Analysenlösung verschiedene Ergebnisse, obwohl dabei immer gleich große Volumina eingesetzt wurden und die analytischen Bestimmungen alle vermeintlich identisch durchgeführt wurden. In diesem Zusammenhang spricht man von den unvermeidbaren zufälligen Fehlern und versteht darunter Schwankungen der Waage, Schwankungen des Analysengerätes, Ablesefehler, Dosierfehler und weitere Fehlerursachen. Diese zum Teil geringen Ungenauigkeiten bilden in der Summe den zufälligen Gesamtfehler, wodurch jedes Analysenergebnis prinzipiell fehlerbehaftet wird.



