Sprachwandel und (Dis-)Kontinuitat in der Romania by Sabine Heinemann

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Was ist Alter (n)?: Neue Antworten auf eine scheinbar einfache Frage

Herausragende Experten aus allen relevanten Fachrichtungen haben für dieses Buch den neuesten Wissensstand zum Thema Alter(n) zusammengetragen. Geboten werden grundlegende und breit gefächerte Erkenntnisse aus den einschlägigen Natur- und Geisteswissenschaften. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen die verschiedenen Aspekte des Alters und des Alterns, deren Grundlagen und Folgen sowie Ausblicke auf die Zukunft.

Rom und Romanismus im griechisch-romischen Osten. Mit besonderer Berucksichtigung der Sprache. Bis auf die Zeit Hadrians

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Diese Position, ihre syntaktische Struktur und ihr Verschwinden stehen im Zentrum der syntaktischen Analyse, da sie nicht wie das Tobler-Mussafia-Gesetz direkt phonologischen Beschränkungen in Bezug auf den Satzanfang unterliegen können, sondern zweifelsfrei vorwiegend syntaktischer Natur sein müssen. Die Stellung der schwachen Pronomina zum finiten Verb weist im Altokzitanischen also interessante Unterschiede im Vergleich mit dem Altfranzösischen auf. Das Altokzitanische erlaubt, ähnlich dem heutigen Europäischen Portugiesisch, in Matrixsätzen eine Stellung direkt nach dem finiten Verb, wenn der Satz nicht negiert ist.

Nicolas = Mariotti, Martine (1990): Marie Nicolas, conteuse en Champsaur. – Aix-en-Provence: Edisud/Editions du CNRS. oise = Carolus-Barré, Louis (1964): Les plus anciennes chartes en langue française, vol. 1: Problèmes généraux et recueil des pièces originales conservées aux archives de l’Oise. 1241–1286. – Paris: Klincksieck. –––––––—–– 17 18 Die Nachstellung ist im Altportugiesischen und Altspanischen allerdings noch häufiger. Der Begriff Alpino-Romania ist dabei grob klassifikatorisch und nicht exakt geographisch zu verstehen: Er umfasst einerseits nur die mittleren und östlichen Alpen (in den westlichen Alpen wird Frankoprovenzalisch und Okzitanisch gesprochen) und andererseits auch ein sehr großes Gebiet am Fuße der Alpen (und darüber hinaus), also in etwa die römischen Provinzen Venetia, Aemilia, Transpadana und Liguria sowie Raetia.

Dabei können, so Byers (1988) und Rottet (2004), zwei große Zonen ausgemacht werden: Den stärker „akadischen“ paroisses im Zentrum und im Westen (Acadia, Assumption, Lafayette und Vermilion) stehen die paroisses Avoyelles und Evangéline im Norden sowie St. Martin im Zentrum gegenüber, in denen –––––––—–– 13 14 15 16 Vgl. Neumann-Holzschuh (2003a). Das Band diatopischer und diastratischer Varietäten, die oftmals unter dem Oberbegriff français colonial subsumiert werden, dürfte daher breit gewesen sein.

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