Sexmythen. Zwischen Illusion und Realitat by Klaus Fieseler
By Klaus Fieseler
Klaus Fieseler hinterfragt diese Sexmythen: An welche Mythen über Sex
glauben wir? used to be denken Frauen und Männer übereinander, über Beziehungen
und intercourse? Woher kommen diese Mythen und wie wirken sie sich aus? Wie
haben sich Mythen über intercourse verändert? Gibt es andere mögliche und
"bessere" Mythen?
Diesen und anderen Fragen hat sich der Autor mit großer Sachkenntnis
genähert, dazu hat er Experten aus Psychotherapie und Sexualberatung
interviewt. Außerdem berichten Menschen aller Alters- und Berufsgruppen
ehrlich, offen und direkt über ihre Erfahrungen und Bedürfnisse, ihre
Lüste und Ängste. Dabei kommt eine große Bandbreite an Vorstellungen und
Erwartungen zum Ausdruck.
So werden moderne Sexmythen entlarvt und entschärft. Klaus Fieseler
erklärt sie verständlich und unterhaltsam, er zeigt auf, wie sie sich
auf unser Sexleben auswirken und was once guy dagegen tun kann. Das Buch
ermutigt dazu, Sexmythen zu erkennen, an die guy unbewusst glaubt, und
sie über Bord zu werfen, damit sie der eigenen Lust nicht im Wege stehen.
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Ihnen fällt es vielleicht etwas leichter, Sex von Beziehungen abzuspalten. Aber das können auch viele Frauen und sie sind in der Lage, ihre sexuellen Bedürfnisse außerhalb von Beziehungen zu befriedigen. « Die Einengung des Blicks auf die Alternativen Sex oder Beziehung liefert zwar schnelle Erklärungen für wahrgenommene Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Sie blendet aber Bedürfnisse nach Nähe, Intimität, emotionaler Zuwendung und Zärtlichkeit künstlich aus. Das führt zu sehr einfachen Betrachtungsweisen über einseitig auf Sex fixierte Männer und auf Frauen, die eine Beziehung und Sicherheit bevorzugen.
Wieder diskutieren die beiden über das der Situation angemessene Verhalten. Der Mann versucht sich durchzusetzen, aber wenn der kleine Freund nicht will, dann will er nicht. Das ist im Selbstverständnis vieler Männer nicht vorgesehen. Getreu dem Mythos, Männer können immer, wollen sie auch jederzeit dazu in der Lage sein – und sei es in der Besenkammer. Dass das mal nicht der Fall sein könnte, wird gern ausgeblendet. Es regiert das Bild vom potenten Mann. Unter Potenz im 52 landläufigen Sinne fällt die Fähigkeit zur Erektion und zum Samenerguss, auch die Fähigkeit, eine Frau befriedigen zu können.
56 MYTHOS Nr. 5: MÄNNER SIND EINFACHE SEXMASCHINEN, DIE MAN NUR RICHTIG BEDIENEN MUSS Wenn Männer ihren eigenen Ansprüchen an ihre sexuelle »Funktionstüchtigkeit« in der Praxis nicht genügen können, dann wird sie diese Erfahrung unter Druck setzen. Das kann sich als Angst vor weiterem und zukünftigem Versagen äußern oder in der Furcht davor, lächerlich oder schwach zu wirken. Männer befürchten dann oft sehr schnell, ihre Partnerinnen könnten sie für körperlich nicht kräftig genug oder psychisch angeknackst halten und sich vielleicht einen anderen suchen.



