Leben ohne Fernsehen: Eine qualitative Nichtfernseherstudie by Peter Sicking
By Peter Sicking
Der Autor entwickelt eine datengestützte Typologie, die einen differenzierten Blick auf die Nichtfernseher erlaubt und Rückschlüsse auf die gesellschaftliche Verteilung der unterschiedlichen Nichtfernseher zuläßt.
Read or Download Leben ohne Fernsehen: Eine qualitative Nichtfernseherstudie PDF
Similar german books
Was ist Alter (n)?: Neue Antworten auf eine scheinbar einfache Frage
Herausragende Experten aus allen relevanten Fachrichtungen haben für dieses Buch den neuesten Wissensstand zum Thema Alter(n) zusammengetragen. Geboten werden grundlegende und breit gefächerte Erkenntnisse aus den einschlägigen Natur- und Geisteswissenschaften. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen die verschiedenen Aspekte des Alters und des Alterns, deren Grundlagen und Folgen sowie Ausblicke auf die Zukunft.
This booklet was once initially released ahead of 1923, and represents a replica of a tremendous old paintings, preserving an analogous structure because the unique paintings. whereas a few publishers have opted to practice OCR (optical personality attractiveness) know-how to the method, we think this ends up in sub-optimal effects (frequent typographical error, unusual characters and complicated formatting) and doesn't accurately guard the old personality of the unique artifact.
- Angriffe auf Firewalls
- Erfolgreiche Seminargestaltung: Strategien und Methoden in der Erwachsenenbildung, 2.Auflage
- Die Herrin des großen Hauses
- Dialog mit dem Dalai Lama: Wie wir destruktive Emotionen uberwinden konnen
- Taschenlexikon Logistik: Abkürzungen, Definitionen und Erläuterungen der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik
Extra resources for Leben ohne Fernsehen: Eine qualitative Nichtfernseherstudie
Example text
Diese pragmatische Vorgehensweise wurde noch dadurch begiinstigt, dab die Zielsetzung der Studie mit ihren konkreten forschungsleitenden Fragestellungen keine aufwendigen Auswertungstechniken wie beispielsweise die objektive Hermeneutik Oevermanns (Oevermann, Allert, Konau & Krambeck, 1979, 1983) oder die historisch-rekonsmtktive Hermeneutik Soeffners (1979, 1982, 1989) notwendig machte. ) zuriickgegriffen. Die Auswertung tier Nichtfemseherinterviews verlief in mehreren Stufen, wobei die forschungsleitenden Fragen und der Interviewleitfaden die Interpretations- und Auswertungsgrundlage bildeten.
Der vierundfiinfzigj~hrige Architekt, der in Miinster als Denkmalpfleger arbeitet, sch~itzt, dab er seit ungefiihr acht oder zehn Jahren kein Fernsehger~it mehr besitzt. Der Junggeselle wohnt allein in einer zentral gelegenen Mietwohnung in Miinster. Luise ist siebenundRinfzig Jahre alt und lebt mit ihrem Ehemann seit 1976 in Miinster. Seit kurzem besitzt das Paar ein Einfamilienhaus in einem Vorort Miinsters. Die gebiirtige Rheinl~nderin arbeitet als Chemotechnikerin bei einer in Mtinster angesiedelten Landesbeh6rde.
Bis zu diesem Zeitpunkt wohnte sie bei ihren Eltem unter, wie sie es selbst bezeichnet, ,,WG-Verh~Utnissen". Vor fiinfzehn Jahren verlieB Nadja ihr Heimatland Polen, wo sie auf einem groflen Gutshof mit zwei Geschwistem aufgewachsen war. Nun lebt die NeununddreiBigjahrige mit ihrem Ehemann in einem Eigenheim in Mfinster. nnische Ausbildung. Seit einigen Wochen ist Nadja arbeitslos, vorher hatte sie eine Anstellung im kaufmannischen Bereich. Seit sie ihr Elternhaus vor ungefiihr zwanzig Jahren verlieB, sieht Nadja nun schon nicht mehr fern.



