Internationale Rechnungslegung: IFRS Praxis by Michael Buschhuter, Andreas Striegel
By Michael Buschhuter, Andreas Striegel
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C Satz 3 EStG als das Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme definiert, die sich nach dem Konzernabschluss richtet, die auch den Betrieb umfasst. Diesem Eigenkapital ist das Eigenkapital des Betriebes gegenüberzustellen, dass für diesen auf der Grundlage des Jahresabschlusses oder Einzelabschlusses zu ermitteln ist. Die Anwendung der IFRS zur Bestimmung der Eigenkapitalquote hat nach folgenden Maßgaben zu erfolgen: ■ Wahlrechte sind im Konzernabschluss und im Jahresabschluss oder Einzelabschluss einheitlich auszuüben.
1 Satz 1 EStG setzt im Rahmen des Maßgeblichkeitsprinzips den Ansatz des Betriebsvermögens voraus, das nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auszuweisen ist. Die handelsbilanziellen Vorschriften werden immer mehr europarechtlich bestimmt und ausgelegt, wodurch die europarechtlichen anerkannten IFRS mittelbar einfließen. Das Handelsbilanzrecht wird auf diese Art und Weise auf Basis der EG-Richtlinien, insbesondere 2 19 der 4. 1978, 78/660/EWG; gefolgt von der 7. 1983, 83/349/EWG; der 8.
250 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB-E, der die Abgrenzung von als Aufwand berücksichtigter Umsatzsteuer auf am Abschlussstichtag auszuweisende oder von den Vorräten offen abgesetzte Anzahlungen enthielt, wird aufgehoben. § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB-E erfasst die, zu Handelszwecken erworbenen Finanzinstrumente mit dem Zeitwert18. Die Ermittlung des Zeitwerts ist in § 255 Abs. 4 HGB-E definiert. Die hierdurch realisierten Erträge sind gemäß § 268 Abs. 8 HGB-E ausschüttungs- und abführungsgesperrt. Die IFRS erfassen alle Derivate mit dem Zeitwert und beschränken diesen nicht auf Finanzinstrumente, die zu Handelszwecken erworben wurden.



