Griechische Geschichte. Von den Anfangen bis zum Hellenismus by Detlev Lotze
By Detlev Lotze
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Was ist Alter (n)?: Neue Antworten auf eine scheinbar einfache Frage
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Ihre Zelt- oder Tischgemeinschaften sind unter dem Namen syssitia bekannt, ursprünglich hießen sie wohl phiditia. Jedes Mitglied hatte dazu einen festgesetzten Beitrag zu leisten. Wer das nicht konnte, schied aus der Vollbürgerschaft der ,Gleichen’ (hómoioi) aus. Über die Stellung der Spartiaten minderen Rechts ist freilich nichts bekannt. Das Privatleben war unter solchen Umständen stark reduziert. Die Frauen genossen dabei allerdings mehr Freiheiten, als in Griechenland sonst üblich war. Ihnen fiel wohl ein relativ großer Anteil an Aufsicht über die Wirtschaft zu.
Er gelangte in den Besitz von Gold- und Silberminen in Thrakien und hatte dadurch die Mittel, um mit Hilfe ausländischer Söldner zurückzukehren. 546/45 schlug er das attische Aufgebot bei Pallene und zog ungehindert in Athen ein. Er stützte sich wohl auch weiterhin auf Söldner, unter denen sich aber nun Athener befunden haben mögen. Offenbar hatte er auch eine hinreichende Basis im Volk. Obwohl er den Boden mit einer Ertragssteuer belegte, was als typisch tyrannisch galt, erschien er noch der späteren Tradition als Förderer der Bauern.
Die Bürger erhielten einmal im Jahr Gelegenheit, auf eine Tonscherbe den Namen eines Mannes zu schreiben, den sie wegen Gefährlichkeit zu entfernen wünschten. Derjenige, auf den die meisten von mindestens 6000 abgegebenen Stimmen entfielen (andere Version: überhaupt mindestens 6000), hatte auf zehn Jahre ins Exil zu gehen, ohne Schaden an Ehre und Vermögen. Zuerst traf es anscheinend Politiker, die der Sympathie für die Tyrannis und/oder die Perser (Medismos) verdächtig waren: 487 Hipparchos (mit den Peisistratiden verwandt), 486 Megakles (Alkmeonide, Neffe des Kleisthenes), 484 Xanthippos (Schwager des Megakles, Ankläger des Miltiades) und 483 Aristeides (zeitweilig Rivale des Themistokles).



